Johann Ulich

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Johann Ulich, the younger (Wittenberg, 1677-Zerbst, 1742) was a German organist and composer in Zerbst, and music teacher to the princely family.[1]

Ulich was born 1677 in Wittenberg where his father, also called Johann Ulich (1634-1712) was organist and Kantor, director of music for Wittenberg's churches, and teacher at the city school.[2] Ulich Jr studied with his father and then from 1695 at University of Wittenberg. He was employed at the court in Zerbst from 1708 but in 1722 the renowned Johann Friedrich Fasch was appointed Kapellmeister. Ulich was to work under the younger man until his retirement.

Works[edit]

Johann Ulich Sr.

  • cantata "Meinen Jesus lass ich nicht" - sole surviving work

Johann Ulich Jr.

  • three solo cantatas for soprano and harpsichord
  • four sonatinas, two fantasies, two suites, and two sonatas for harpsichord
  • 6 sonatas for flute and soprano (rediscovered 2002 in the Russian State Library)

Recordings[edit]

References[edit]

  1. ^ Johann Friedrich Fasch und sein Wirken für Zerbst Konstanze Musketa, Barbara M. Reul, Internationale Fasch-Gesellschaft Zerbst. 1997 p.54 "Ganz vergessen hat Engelke den seit 1708 als Hoforganisten und Hofmusiker angestellten Johann Ulich. Ulich, der u. a. für den Musik-Unterricht der fürstlichen Familie bezahlt wurde, hatte auch maßgeblichen Einfluß bei dem Bau der neuen Orgel in der Schloßkapelle durch den Quedlinburger Orgelbauer Caspar Sperling. Von Ulich haben sich drei Solokantaten für Sopran-Solo und Cembalo,27 vier Sonatinen, zwei Fantasien, zwei Suiten und zwei Sonaten con Suite für Cembalo, alle handschriftlich, erhalten.2* Sämtliche Werke stammen aus den Jahren 1711 ... Ihr hellen Sterne, á Soprano Solo con Clavessin, J. Ulich [Datierung] Zerbst d. Ж Maj 1711. Cantata. Hoffnung ..."
  2. ^ Premiere für vergessenen Komponisten "Über Ulich selbst ist nicht sonderlich viel bekannt. Nicht mal bei seinen Lebensdaten herrscht Einigkeit. Er soll 1677 als Sohn des gleichnamigen Musikers Johann Ulich geboren worden sein. Der Vater (1634 bis 1712) war Kantor in Wittenberg, Organist und Director Musices in der Stadtkirche sowie Lehrer an der Stadtschule. Von ihm ist die Kantate "Meinen Jesus lass ich nicht" überliefert. Vom Vater erlernte der kleine Johann die musikalischen Grundlagen."