User:360094Rainbow/Sandbox14

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Eine operationale Definition ist eine Darlegung eines Vorganges - in Form einer Variable, einem Terminus, oder einem Objekt - bezüglich des spezifischen Vorganges oder einiger Verifizierungen die verwendet werden, um dessen Vorkommnis und Umfang festzulegen. Der Begriff stammt von Percy Williams Bridgman (siehe Operationalisierung). Auf diese Weise beschriebene Eigenschaften müssen ausreichend zu verstehen sein, sodass auch alle anderen nebst dem Erfinder der Definition selbst, diese jeder Zeit messen und testen können.[citation needed] Im Grundsätzlichen besteht die Idee einer operationalen Definition darin, eine Definition für einen bestimmten Begriff zu formulieren.

Die meisten operationalen Definitionen sind ein Verfahren zur Identifizierung eines Objektes, indem dessen von den empirischen Erfahrungen entnommenen Charakteristiken, hervorgehoben werden. Die binäre Version verhilft darüber Aufschluss zu geben, ob der Gegenstand in dem verwendeten empirischen Fachbereich existiert oder nicht. Diese Klassifikation führt zu eine Unterscheidung zwischen den Komponenten, die Teil des Gegenstandes sind und deren die es nicht sind. Dies wird auch in der Semantik,der Mustererkennung und den Verwendungsmethoden, wie etwa in der Regressionsanalyse, behandelt.

Zum Beispiel kann das Gewicht eines Gegenstandes anhand eines genau beschriebenen Vorganges des Wiegens operational definiert werden. Aus diesem Wiegevorgang, der jeder Beliebiger vornehmen kann, resultiert das Gewicht. Absichtlich wird das Gewicht nicht mittels spezifischer oder immanenten Eigenschaften definiert. Die operationale Definition von Gewicht ist lediglich was aus dem definierten Vorgehen resultiert. Mit anderen Worten,was definiert wird ist der Wiegevorgang eines beliebigen Gegenstandes und nur per Zufall jenes eines bestimmten Gegenstandes.

Operationalisieren bedeutet, etwas ausführen. Operationale Definitionen werden auch dazu verwendet, Systemzustände mittels einem spezifischen, für die Öffentlichkeit nachvollziehbaren und willentlich wiederholbaren Vorbereitungs- oder Auswertungsvorgang, zu definieren. 100 Grad Celsius beispielsweise können mit der Schilderung wie Wasser erwärmt wird bis man es kochen sieht, definiert werden. Ein Gegenstand, wie etwa ein Ziegelstein oder ein Foto davon, kann anhand einer Beschreibung dessen Entstehung definiert werden. Ebenso kann Eisen mit den Resultaten von speziellen Tests oder Messungen definiert werden.

Vandervert (1980/1988) beschrieb auf einfache Weise, eine wissenschaftliche bis ins letzte Detail gehende opertaionale Definition anhand eines Beispiels aus dem alltäglichen Leben, dem Kuchen backen (d.h. das Rezept selbst ist eine operationale Definition und wird in einem speziellen Labor, der sogenannten Haushaltsküche, benutzt). Genauso ist es mit dem Sprichwort wenn es läuft wie eine Ente, schnattert wie eine Ente, muss es eine Art Ente sein, in dem man eine Art Messungsverfahren oder einige Tests sehen könnte (siehe Ententest).

Anwendungseinschränkungen[edit]

Beruft sich eine Definition auf ein historisches Ereignis das nicht wiederholbar ist, wie zum Beispiel ein in der Vergangenheit gewogener Gegenstand, kann diese nicht als eine operationale Definition qualifiziert werden. Ebenso wenig kann die Herstellung eines bestimmten Ziegelsteines als operational bezeichnet werden, da auch dieser Vorgang ein historischer ist. (Siehe unten das Beispiel vom Jungfrau Sternbild, eine Diskussion über eine Umgehung dieses Problems.)

Operationale Definitionen für geistliche Entitäten sind von Natur aus schwer, wenn nicht sogar unmöglich, weil diese meist nur von derjenigen Person verstanden werden können, die diese in Erfahrung gebracht hat und somit als solche nicht Beweis genug. Diesbezüglich kann das Gedankenbild eines Ziegelsteines im Kopf eines Menschen nicht operational definiert werden, weil es unmöglich ist dieses außerhalb des Kopfes in irgendwelcher Weise zu messen. Der Philosoph Daniel Dennett hat argumentiert, dass Erst-Person-Perspektive ausführbar und wünschenswert ist, um die für die Wissenschaft benötigten Geistesvorstellungen eines Menschen mit Hilfe der anthropologischen Wissenschaftsmethode, zu versinnbildlichen. Im Rahmen des von Dennett entworfenen "Modell der verschiedenen Entwürfe" (Multiple Drafts Model) des Bewusstseins, definiert er ein Verfahren das er Heterophänomenologie nennt und das wegen des observierten Verhaltens eine operationale Definition ist.

Nützlichkeit[edit]

Trotz des widersprüchlichen philosophischen Ursprung dieses Konzepts, insbesondere die enge Verbindung zum logischen Empirismus, ist es unumstritten dass operationale Definitionen praktische Anwendungen finden. Im Speziellen ist dies in den Sozial- und Medizinwissenschaften der Fall, in denen operationale Definitionen der wichtigsten Begriffe verwendet werden um die unmissverständliche empirische Überprüfbarkeit der Hypothese und Theorie festzuhalten. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielen operationale Definitionen in den Naturwissenschaften.

Bedeutung in der Philosophie[edit]

In der Stanford Encyclopedia of Philosophy, ist folgendes über Operationalismus zu lesen, geschrieben von Richard Boyd und zu finden auf: http://plato.stanford.edu/entries/scientific-realism/

Die Grundidee liegt in der operational geprägten Philosophie von P. W. Bridgman und Anderen. Um 1914 war Bridgman über die abstrakte und fehlende Klarheit mit der viele Begriffe aus der Wissenschaft gebraucht werden, bestürzt. Inspiriert vom logischen Empirismus und des Phänomenalismus von Ernst Mach, erklärte Bridgman 1914, dass die Bedeutung eines theoretischen Terminus (oder nicht visuellen Gegenstandes) wie zum Beispiel der Elektronendichte, in deren in den Messungen zu entnehmenden physikalischen und mentalen Vorgängen liege. Das Ziel war, alle Hinweise über theoretische Gegenstände zu löschen und sie anhand von spezifischen Laborvorgehen und Versuchen „rational wieder herzustellen“.

Folglich könnte der Terminus Elektronendichte folgendermaßen analysiert werden:

(*) Die Elektronendichte eines Gegenstandes, O, ist mit dem Wert x gegeben, falls und nur falls P sich auf O anwenden lässt und den Wert x liefert,

P steht für ein Instrument das von Wissenschaftlern zur Messung der Elektronendichte verwendet wird.

Diese Definition von Operationalismus wurde aufgrund Inhärenzprobleme sogar von Unterstützern des logischen Positivismus zurückgewiesen, da Termini mit operationalen Definitionen zwangsläufig auch analytisch sein müssen. Die Analytizität von operationalen Definitionen wie (*), ist für das rationale Wiederherstellungs- Projekt eine Notwendigkeit. Die Idee von Operationalismus besteht zum Beispiel nicht darin Elektronendichte nur aufgrund der zuverlässigen Messbefunde die mit jeglichen Instrumenten des Typs P durchgeführt wurden zu definieren. In diesem Zusammenhang würde (*) ein empirischer Fund von Messmethoden der Elektronendichte repräsentieren, aber weil Elektronen keine visuelle Objekte sind, ist es ein wissenschaftlicher und nicht empirischer Realismus. Was es für das rationale Wiederherstellungs- Projekt braucht, ist, dass (*) eine reine linguistische Bestimmung betreffend den Gebrauch des Terminus „Elektronendichte“ hat.

Weil (*) analytisch ist, sollte es auch nicht revidierbar sein. Funde von P, die genauere Werte, oder Werte hervorbringen unter denen P nicht funktioniert, sollten nicht aufkommen. Auch hier wieder zu glauben, dass P so verbessert werden kann in Bezug auf die Elektronendichte, impliziert eine Vorstellung von Elektronendichte als ein in der Realität greifbares Objekt, das P (vielleicht nur ungefähr) misst. Doch das ist die Auffassung eines Realisten, für den Operationalismus dazu da ist, ihn auf rationale Weise wieder abzuschaffen!

In der wirklichen und scheinbar zuverlässigen Praxis der Wissenschaft, ist das Austauschen von Instrumenten einhergehend mit den theoretischen Termini geläufig und angeblich auch entscheidend für den Fortschritt in der Wissenschaft. Nach der „puren“ Auffassung eines Operationalisten, wären solche Änderungsmassnahmen methodisch nicht akzeptabel, weil jede Definition nur ein einziges „Objekt“ (oder Gruppe von Objekten) identifizieren darf. In der Praxis aber, wird ein „operational definiertes“ Objekt oft als dasjenige angesehen, das sich durch seine „einzelnen und verschiedenen Phasen“ bestimmen lässt.

Die meisten logischen Empiriker erklärten sich nicht bereit dazu, sich dem Entschluss anzuschließen, dass operationale Definitionen unverwechselbar (im Gegensatz zu der „bewährten“ wissenschaftlichen Praxis)sein müssen. Aus diesem Grunde fühlten sie sich dazu gezwungen, den Operationalismus abzulehnen. [Im Endeffekt führt das Ganze zu einem Reductio ad absurdem in infinitem Regress zurück, weil auch jedes Messinstrument operational definiert werden muss... Doch auch dies war generell ein Misserfolg in der logischen Positivismus- Methode].


Trotz dieser Ablehnung von Operationalismus als ein allgemein gültiges Verfahren für eine schlussendlichen Definierung aller experimenteller Phänomene impliziert nicht, dass operationale Definitionen keinen praktischen Gebrauch mehr finden oder für bestimmte Spezialfälle nicht mehr angewendet werden können.

Bedeutung in der Wissenschaft[edit]

Die spezielle Relativitätstheorie kann als die Einführung in operationale Definitionen von Relativitäten der Gleichzeitigkeit und Lorentzkontraktion angesehen werden, für die eine Vorgehensbeschreibung notwendig ist, um diese Begriffe definieren zu können.[1]

In der Quantenmechanik ist das Konzept der operationalen Definitionen eng mit Observablen verbunden und basieren auf Messungen.[2][3]

Am Meisten umstritten sind operationale Definitionen in der Psychologie, in der intuitive Auffassungen wie etwa Intelligenz zuerst operational definiert werden müssen, bevor diese für wissenschaftliche Untersuchungen wie etwa IQ- Tests zugänglich gemacht werden. Solche Definitionen werden als Erweiterung von Begriffsdefinitionen benutzt, in denen spezifische Begriffe anhand von messbaren Vorkommnissen definiert werden. John Stuart Mill wies auf die Gefahr hin zu glauben, dass alles was man bei einem Namen nennen könnte, auch einem Gegenstand zugeordnet werden muss. Genau dafür wurden Psychologen von Stephen Jay Gould wie auch von anderen kritisiert. Ein überzeugter Operationalist würde darauf antworten, dass Spekulationen über das Ding an und für sich nicht als bedeutungslos angesehen werden sollten und Erscheinungen nur anhand operational definierten Begriffen oder Tabellen mit operational definierten Messungen kommentiert würden.

Ein vom Behaviorismus überzeugter Psychologe würde Intelligenz wahrscheinlich anhand der Punkte die eine Person in einem speziellen IQ- Test (z.B. Wechsler Adult Intelligence Scale test) erreicht hat, (operational) definieren. Die theoretischen Beweise der WAIS (Wechsler Adult Intelligence Scale test) würden dabei völlig ignoriert werden. Diese WAIS Messungen wären nur dann von Nutzen, falls diese mit anderen operational definierten Messungen kombiniert werden könnten, wie zum Beispiel zur Chancenausrechnung einer Person einmal ein Universitätsabschluss zu erlangen. [1]

Bedeutung im Geschäftsleben[edit]

Am 15. Oktober 1970 brach die West Gate Bridge in Melbourne in Australien zusammen und 35 Bauarbeiter starben. Die anschließende Untersuchung ergab, dass dieses Unglück deswegen passierte, weil Ingenieure die zu liefernden Flachstahlplatten näher beschrieben haben. ' ' In diesem Kontext mangelte es für das Wort flach an einer operationalen Definition, sodass die gelieferte Ware nicht auf ihre Qualität überprüft und demzufolge unbrauchbare Ware nicht aussortiert wurde.

In seinen Schriften über Management und Statistiken betont W. Edwards Deming die Wichtigkeit von operationalen Definitionen in geschäftlichen Abkommen. Seine Worte lauten:

"Eine operationale Definition ist ein Vorgehen das es ermöglicht, ein Begriff in messbaren Dimensionen wiederzugeben". - W. Edwards Deming
"Weder ein Merkmal noch ein Zustand oder eine Situation die nach Massen oder Beobachten definiert werden, haben einen wahren Wert. Doch eine Änderung im Mess- (Veränderung der operationalen Definition) oder Beobachtungsvorgang, führen zu einem neuen Resultat." - W. Edwards Deming

Bedeutung in der Praxis[edit]

Operational kann im Bezug auf das Verfahren selbst auch als eine Arbeitsmethode oder Philosophie angesehen werden die sich primär auf die Wechselbeziehung Ursache und Auswirkung (oder Reiz/ Reaktion, Verhalten, usw.) konzentriert, welche in einem spezifischen Bereich zu einem bestimmten Zeitpunkt von besonderem Interesse sein kann. Als eine Arbeitsmethode werden Sachverhalte aus konventionelleren Bereichen wie zum Beispiel der Ontologie nicht bearbeitet.

Der Terminus kann zweifellos im Bereich der fortgeschrittenen Kommunikation mit Computertechnologien benutzt werden. In diesem Falle aber, kann ein KI System nicht vollkommen als operational angesehen werden (dieses Problem kann für eine Diskussion über starke gegen schwache KI verwendet werden), wenn Lernen ein Teil davon ist.

Mit der gegebenen Tatsache dass einer der Absichten von operationalen Methoden das Gewähren von Beständigkeit eines Begriffes ist, können aus verschiedenen Gründen Verfahren die zu nachlässig mit operationalen Faktoren sind, problematisch sein, da eine operationale Definition ein Mittel ist um Vieldeutigkeiten zu verhindern. Die Folge davon wären unterschiedliche operationale Befunde auf der End- User- Computing Achse.

Beispielsweise kann mit einem Knowledge Based Engineering System (KBE) ein Prozessablauf ausgebessert und mit einem SME- Server deren Konstanz gesichert werden. Dabei kommen natürlich Probleme auf, die nicht mal ein Experte lösen kann, der Mensch an seine Grenzen stößt und die Computerresultate aus verschiedenen Gründen oftmals einfach hingenommen werden müssen (Ententest kann hier von Nützen sein). Der endgültige Beweis könnten die Schlussresultate (akzeptable, naturgetreue Nachbildungen mit Simulationen, Artefakten, Arbeitsgestaltungen, usw.), die eine Wiederholung aber nicht garantieren und mit viel Kosten verbunden sind (Zeit und Geld) usw., liefern.]

Mit unterschiedlichem Erfolg werden in vielen Bereichen in denen der Schwerpunkt auf die NNumerik gesetzt wird, Einschränkungen gemacht um den Ententest zu umgehen. In komplexeren Situationen braucht es vielleicht eher eine nichtmonotone Logik, damit Sorgen über Charakterisierungs-, Einschränkungs- und Verrätselungsproblemen erst gar nicht entstehen können.

Beispiele[edit]

Temperatur[edit]

Die thermodynamische Definition von Temperatur bezieht sich nach Meinung von Nicolas Léonard Sadi Carnot, auf den "Hitzefluss" zwischen zwei "unendlichen Reservoirs". Das ist alles sehr abstrakt und eignet sich nicht für den alltäglichen Wissenschafs- und Handelsgebrauch. Um diesbezüglich mehr Klarheit zu schaffen, wird Temperatur anhand der Vorgänge die in einem Gasthermometer ablaufen, definiert. Diese sind jedoch komplizierte und empfindliche Instrumente die auf nationale Standardlabors abgestimmt sind.

Für die Definierung von Temperatur im Alltag, verwendet man die Internationale Temperaturskala von 1990 (ITS-90) und definiert die Merkmale der verschiedenen Messgeräte die es benötigt, um die Skala auszufüllen. Ein Beispiel dafür ist der elektrische Widerstand eines Thermistors, der anhand einer speziellen Konstruktion mit den operational definierten Fixpunkten kalibriert.

Elektrischer Strom[edit]

Elektrischer Strom wird als eine Kraft zwischen zwei unendlichen, in einem bestimmten Abstand parallel zueinander liegenden Leitern, definiert. Weil für Messungen in der Praxis diese Definition zu abstrakt ist, wird für eine operationale Definition von Ampere ein Gerät, eine sogenannte Amperewaage, als Hilfsmittel hinzugezogen.

Mechanische Härte[edit]

Anders als bei der Temperatur und dem elektrischen Strom, existieren für die Härtebeschreibung eines Materials keine abstrakte und physikalische Begriffe. Es ist eine etwas vage, subjektive Vorstellung, vergleichbar mit der Intelligenz. Deswegen die folgenden drei konkretisierten Ideenbeispiele:

  1. Kratzhärte, gemessen mit der Härteprüfung nach Mohs;
  2. Härteeindruck; und
  3. Rückprall- oder Dynamikhärte, gemessen mit dem Shore-Härteprüfer.[[]]

Von diesen Härtetypen gibt es alleine für den Härteindruck mehrere operationale Definitionen, die Wichtigsten davon sind:

Härteprüfung nach Brinell - mit einer 10 mm Stahlkugel; Härteprüfung nach Vickers - mit Diamant- Pyramide Intender; und Rockwell-Härte-Test - mit Diamant- Kegel Intender.

Bei all diesen Prüfmethoden werden die Bestückung des Intenders, die Messung der Eindrucksresultate und die Kalkulierung der Härtezahl, definiert. Jedes dieser drei Messvorgänge bringen Zahlen hervor, die mit der menschlichen Vorstellung von Härte übereinstimmen. Je härter das Material von unserer formlosen Wahrnehmung wahrgenommen wird, desto höher ist die Zahl auf den entsprechenden Härteskalen. Des Weiteren zeigten die mit diesen Messmethoden erzielten Resultate, dass die Härtezahl zur Voraussage des benötigten Druckes für eine permanente Deformierung des Stahls verwendet werden kann - eine Eigenschaft die gut mit unserem Vorstellungsvermögen einer Widerstandskraft permanenter Deformierung übereinstimmt. Dennoch ist es nicht immer ganz so einfach zu verstehen, wie die verschiedenen Härteskalen miteinander in Beziehung stehen. Für die Beschreibung einiger Materialien und Phänomene, weisen Vickers und Rockwells Härtezahlen qualitativ, verschiedene Werte auf.

Das Sternbild Jungfrau[edit]

Das Sternbild Jungfrau ist eine besondere Sternenkonstellation am Himmel, dessen Entstehungsvorgang nicht operational definiert werden kann weil es ein historischer, nicht wiederholbarer Vorgang ist. Dennoch ist das Finden des Sternbildes ein sich wiederholender Vorgang und kann somit operational definiert werden. Genau genommen kann das Sternbild Jungfrau unendlich viele Definitionen haben (obwohl wir nie beweisen können, dass wir über das eine und dasselbe Sternbild Jungfrau reden) und unendlich viele von denen können operational sein.

Duck Typing[edit]

In der fortgeschrittenen Modellierung mit der erforderlichen technologischen Unterstützung, wie zum Beispiel dem Knowledge Based Engineering System (KBE), müssen Mappings zu der wirklichen Welt, den durch Fachbereich und deren Experten definierten abstrakten Gegenstücke, sowie auch die Rechenmodelle, beibehalten werden. [[]] Nichtübereinstimmungen zwischen den Domain Models und deren Widerspiegelungen im Computersystem können in diesem Bereich zu Problemen führen. Techniken die eine flexible Modellierung zulassen und für viele Härteprobleme notwendig sind, müssen Probleme wie Identität, Typ usw. lösen, damit dann Methoden wie zum Beispiel das Duck- Typing verwendet werden können. [[]]

Begriff vs. operationale Definition[edit]

Begriffsdefinition Operationale Definition
Gewicht: eine Messung der Gravitationskraft auf ein Objekt Messergebnis eines Objektes, gewogen mit einer Federwaage mit Newton- Teilung

Siehe auch:[edit]

Hinweise und Anmerkungen[edit]

Vandervert, L. (1988). Operationale Definitionen leicht gemacht, nützlich und nachhaltig. In M. & C. Ware Brewer (Hrsg.), Handbuch für Lehr-Statistiken und Forschung Methoden (pp. 132-134). Hillsdale, NJ: Lawrence Erlbaum Associates. (Original work published 1980)

  1. ^ NMJ Woodhouse (2003). Special relativity. London: Springer. p. 58. ISBN 1-85233-426-6. 
  2. ^ C. J. Isham (1995). Lectures on Quantum Theory. Imperial College Press. p. 95. ISBN 1860940013. 
  3. ^ Jiří Blank, Pavel Exner, Miloslav Havlíček (1994). Hilbert Space Operators in Quantum Physics. Springer. p. 252. ISBN 1563961423. 

Weiterführende Literatur[edit]

  • Ballantyne, Paul F. Geschichte und Theorie der Psychologie-Kurs, in Langfeld, HS (1945) Introduction to the Symposium on Operativismus. Psyc. Rev. 32, 241-243. [2]
  • Bohm, D. (1996). Am Dialog. NY: Routledge.
  • Boyd, Richard. Zum aktuellen Stand der Ausgabe der wissenschaftlichen Realismus in der Erkenntnis. 19: 45-90.
  • Bridgman, PW Der Lauf der Dinge. Cambridge: Harvard University Press. (1959)
  • Carnap, R. Die Abschaffung der Metaphysik durch logische Analyse der Sprache in Ayer, AJ 1959.
  • Churchland, Patricia, Neurophilosophie-Weg zu einer einheitlichen Wissenschaft des Geistes / Gehirns, MIT Press (1986).
  • Churchland, Paul., A Neurocomputational Perspective-Die Natur des Geistes und der Structure of Science, MIT Press (1989).
  • Dennett, Daniel C. Consciousness Explained, Little, Brown & Co.. 1992.
  • Depraz, N. (1999). "Die phänomenologische Reduktion als Praxis." Journal of Consciousness Studies, 6 (2-3), 95-110.
  • Hardcastle, GL (1995). "SS Stevens und die Ursprünge des Operativismus." Philosophy of Science, 62, 404-424.
  • Hermans, HJM (1996). "Voicing sich selbst: die Verarbeitung von Informationen zu dialogischen Austausch." Psychological Bulletin, 119 (1), 31-50.
  • Hyman, Bronwen, U of Toronto, und Shephard, Alfred H., U of Manitoba, "Zeitgeist: Die Entwicklung einer operationellen Definition", The Journal of Mind and Behavior, 1 (2), pps. 227-246 (1980)
  • Leahy, Thomas H., Virginia Commonwealth U, The Myth of Operativismus, aaO, pps. 127-144 (1980)
  • Ribes-Iñesta, Emilio, "was in operationale Definitionen definiert? The Case of Operant Psychologie, "Verhalten und Philosophie, 2003. [3]
  • Roepstorff, A. & Jack, A. (2003). "Einführung Editorial, Special Issue: Vertrauensstellung der Betreff? Teil 1: Journal of Consciousness Studies, 10 (9-10), v-xx.
  • Roepstorff, A. & Jack, A. (2004). "Trust oder Interaktion? Editorial Einführung, Special Issue: Vertrauensstellung der Betreff? (Teil 2). " Journal of Consciousness Studies, 11 (7-8), v-XXII.
  • Stevens, SS Operativismus und logischen Positivismus, in MH Marx (Hrsg.), Theorien der modernen Psychologie (pp. 47-76). New York: MacMillan. (1963)
  • Thomson - Waddsworth, eds., Lernpsychologie: operationale Definitionen Research Methods Workshops [4]


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